Zum Inhalt springen

Was ist Junk Journaling?

Wenn du auch das Knistern und Rascheln von Papier liebst, könnte Junk Journaling dein neues Hobby werden...
24. Mai 2026 durch
Therese Jacobs
| Noch keine Kommentare


Vielleicht hast du schon von Junk Journaling gehört, aber kannst dir unter dem Begriff nicht wirklich etwas vorstellen. In diesem Artikel versuche ich zu erklären, was Junk Journaling eigentlich ist.

Junk Journaling pur – der ursprüngliche Gedanke

Wenn man die beiden Begriffe "Junk", Englisch für Müll, und "Journaling", Englisch für Tagebuch schreiben, wörtlich nimmt, haben wir es mit einem Müll-Tagebuch zu tun oder vielleicht besser ein Altpapier-Notizbuch. Wir nehmen also Papiere, die wir eh zu Hause haben und nach ihrem Gebrauch wahrscheinlich im Altpapier entsorgen würden. Das können zum Beispiel alle Arten von Zeitschriften & Magazinen sein oder auseinander fallende, nicht mehr aktuelle Lexika, Briefpapier, das wir seit 1990 nicht mehr genutzt haben, Parfüm-Verpackungen und vieles mehr... Das Material und seine Quellen sind so vielfältig! Und wenn man erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, sieht man plötzlich überall Papiere und Verpackungen für's Junk Journaling. Aber was machen wir jetzt mit dem gesammelten Altpapier? Wir binden uns daraus ein Tagebuch! :) Der Mix der Papiere bildet die Basis für unser Journal. Je nach Verwendungszweck wählen wir die Seiten aus: Wenn du das Journal vor allem als Tagebuch nutzen möchtest, wählst du beschreibbare Papiere, wenn es dir mehr um die kreative Gestaltung der Seiten geht, z. B. Collagen erstellen, kannst du auch alte Buchseiten oder Notenpapiere einbinden.

Alternativen zum "traditionellen" Junk Journaling

Ein Teil von Junk Journaling ist also, sich selbst ein Buch zu binden. Es gibt aber auch Alternativen dazu: Viele Junk Journaler nutzen ein fertiges Notizbuch und gestalten Seiten aus Verpackungsmaterialien, wie Bonbonpapier, Kassenbons oder Servietten, die sie über den Tag gesammelt haben und als eine Art "Junk" Collage einkleben. Das ist eine tolle Möglichkeit, einen Teil seines Tages kreativ festzuhalten. Eine weitere Umgehung des Buchbindens ist ein relativ schlicht gestaltetes Journal, auch blanko Junk Journal genannt, zu kaufen und sich darin kreativ auszutoben oder es einfach als Tagebuch zu nutzen.

Die einzige Regel: Es gibt keine Regeln!

Was mich an Junk Journaling fasziniert, sind die schier unendlichen Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks und die Abwesenheit von starren Regeln. Außerdem macht das Material sammeln unendlich viel Spaß! Die ursprüngliche Idee ist zwar, Papiere zu nehmen, die man bereits besitzt. Wenn du aber, so wie ich, Vintage Papiere liebst, hat das Stöbern auf Flohmärkten noch einmal seinen ganz eigenen, besonderen Reiz.

Ich hoffe, ich konnte dir dieses wunderbare Hobby ein bisschen näher bringen. Probierst du es mal aus?


Für mehr Ideen rund um das Thema Junk Journaling, schau' gern auf meinem Instagram-Kanal vorbei:  Instagram | Blätterwerk


Hier findest du ein Video, das noch einmal zusammenfasst, was Junk Journaling ist: 

Diesen Beitrag teilen
Archiv
Anmelden , um einen Kommentar zu hinterlassen